Manche Suchergebnisse zeigen Sterne, einen Preis, ein Veranstaltungsdatum oder den Pfad durch die Website. Andere bestehen nur aus Titel, Webadresse und zwei Zeilen Text. Den Unterschied machen oft strukturierte Daten, auch Schema Markup genannt. Ohne sie sind die meisten dieser Darstellungen nicht möglich. Ob Google sie am Ende zeigt, entscheidet Google selbst.
Zwei Änderungen sollten Sie kennen, bevor Sie Zeit in Markup stecken. FAQ-Ergebnisse zeigt Google seit Mai 2026 gar nicht mehr. Und Sterne für Bewertungen über die eigene Firma bringt eigenes Markup schon seit September 2019 nicht.
Was ist Schema Markup?
Schema Markup sind strukturierte Daten nach dem Vokabular von Schema.org, meist im Format JSON-LD, die Google und anderen Suchmaschinen mitteilen, was auf einer Seite steht, etwa Firmenname, Adresse, Produktpreis oder das Veröffentlichungsdatum eines Artikels.
Ein Mensch sieht sofort, dass „4,8 Sterne bei 127 Bewertungen“ eine Kundenbewertung ist. Eine Suchmaschine muss das aus dem Fließtext erst ableiten. Mit strukturierten Daten steht es eindeutig im Code, getrennt nach Bewertung, Durchschnitt und Anzahl. Google kann solche Angaben für erweiterte Suchergebnisse nutzen, die Rich Snippets oder Rich Results heißen.
Google unterstützt drei technische Formate.
- JSON-LD (JavaScript Object Notation for Linked Data) ist das Format, das Google empfiehlt. Es steht als eigener Script-Block im Head oder Body der Seite, getrennt vom sichtbaren HTML. Google begründet die Empfehlung damit, dass JSON-LD für Websitebetreiber am einfachsten umzusetzen und zu pflegen ist.
- Microdata schreibt die Angaben als Attribute direkt ins sichtbare HTML. Google wertet das weiter aus. Bei jeder Änderung am Layout müssen Sie aber das Markup mitpflegen.
- RDFa funktioniert ähnlich wie Microdata und steckt ebenfalls im HTML.
Wir raten zu JSON-LD. Der Block lässt sich ändern, ohne das Design anzufassen, und umgekehrt.
Welche strukturierten Daten zeigt Google 2026 als Rich Snippet?
Aus strukturierten Daten zeigt Google 2026 unter anderem Sterne bei Produkten, Rezepten und Software, Preise und Verfügbarkeit, Veranstaltungsdaten, Stellenanzeigen, Videos und in der Desktop-Suche Breadcrumbs. FAQ- und HowTo-Ergebnisse gibt es nicht mehr.
- Bewertungssterne bei Produkten, Rezepten, Filmen oder Software, nicht für Bewertungen über das eigene Unternehmen.
- Preis und Verfügbarkeit eines Produkts.
- Veranstaltungen mit Datum, Uhrzeit und Ort.
- Rezepte mit Zubereitungszeit, Kalorien und Bewertungen.
- Stellenanzeigen mit Titel, Standort und Veröffentlichungsdatum (JobPosting).
- Videos mit Vorschaubild, Laufzeit und Kapitelmarken, wenn das Video auf der Seite steht (VideoObject).
- Breadcrumbs, also der Pfad der Seite statt einer langen URL, nur noch am Desktop.
Korrektes Markup ist keine Zusage. Google schreibt in seinen Richtlinien ausdrücklich, dass auch fehlerfrei ausgezeichnete Daten nicht zwingend im Suchergebnis erscheinen. Ohne Markup sind die meisten dieser Darstellungen aber gar nicht möglich. Außerdem streicht Google Formate, wie FAQ und HowTo zeigen.
Verbessert Schema Markup das Ranking?
Nicht direkt. Strukturierte Daten ändern, wie Ihre Seite im Suchergebnis aussieht, nicht, auf welchem Platz sie steht. Selbst bei einer manuellen Maßnahme wegen Markups, das gegen Googles Richtlinien verstößt, verliert eine Seite laut Google nur ihre Rich Results, nicht ihre Position.
Das Markup bewirkt zweierlei.
- Mehr Klicks durch auffälligere Ergebnisse. Ein Ergebnis mit Preis oder Sternen fällt stärker auf als ein reiner Link. Wie viel das bringt, hängt vom Ergebnistyp, der Branche und der Konkurrenz auf der Suchseite ab. Dass eine höhere Klickrate danach das Ranking verbessert, ist von Google nicht dokumentiert.
- Eindeutige Angaben statt Interpretation. Adresse, Öffnungszeiten oder Preis stehen im Markup als feste Werte. Google muss sie nicht aus dem Fließtext herauslesen. Organization-Markup hilft Google laut eigener Dokumentation außerdem, ein Unternehmen in den Suchergebnissen eindeutig zu erkennen.
Google nennt in seiner Einführung zwei Fallbeispiele. Rotten Tomatoes maß auf Seiten mit strukturierten Daten eine um 25 Prozent höhere Klickrate, Nestlé bei Seiten mit Rich Result eine um 82 Prozent höhere. Das sind Angaben der Unternehmen selbst, ohne Erhebungsjahr. Für Ihre Seite lässt sich daraus nichts vorhersagen.
Mehr Markup heißt nicht mehr Wirkung. Google schreibt in derselben Einführung, es sei besser, wenige Eigenschaften vollständig und korrekt anzugeben als alle empfohlenen mit lückenhaften oder falschen Angaben. Featured Snippets lassen sich gar nicht per Markup auszeichnen. Ob eine Seite dort erscheint, legen laut Google allein seine Systeme fest.
Welche Schema-Typen brauchen Unternehmen?
Für die meisten Unternehmensseiten reichen Organization, LocalBusiness, BreadcrumbList und Article, ein Onlineshop braucht zusätzlich Product. Schema.org kennt Hunderte weiterer Typen, die Google aber größtenteils nicht für Rich Results auswertet.
1. LocalBusiness
LocalBusiness passt zu jedem Unternehmen mit fester Anschrift, auch wenn Kunden nie dorthin kommen, etwa beim Betrieb mit Einsatzgebiet. Das Markup teilt Google Firmennamen, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten mit. Google empfiehlt dabei den genauesten passenden Untertyp, also etwa Restaurant statt LocalBusiness.
Ein Servicegebiet (areaServed) kennt Schema.org zwar, Google führt es in seiner LocalBusiness-Dokumentation aber nicht unter den unterstützten Eigenschaften. Das Einzugsgebiet pflegen Sie deshalb im Google Unternehmensprofil. Für den Kartenblock und Google Maps ist ohnehin das Profil entscheidend, das Markup ergänzt es nur.
Die eigenen Bewertungen gehören nicht ins LocalBusiness-Markup. Die Eigenschaften aggregateRating und review empfiehlt Google dort nur Websites, die Rezensionen über andere lokale Unternehmen sammeln. Warum, steht unter Punkt 5.
2. FAQPage wirkt seit Mai 2026 nicht mehr in der Suche
Lange galt FAQ-Markup als besonders wirksam, weil Fragen und Antworten direkt im Suchergebnis aufklappten. Seit August 2023 zeigte Google FAQ-Ergebnisse aber regelmäßig nur noch für bekannte Websites von Behörden und aus dem Gesundheitsbereich. Eine Firmenwebsite hatte davon also schon fast drei Jahre nichts mehr. Laut Googles Änderungsprotokoll erscheint das FAQ-Rich-Result seit dem 7. Mai 2026 gar nicht mehr. Am 8. Mai hat Google einen Hinweis in die FAQ-Dokumentation gesetzt, am 15. Juni 2026 die Dokumentation entfernt. In der Galerie der unterstützten Suchergebnistypen fehlt FAQ seitdem.
Vorhandenes FAQPage-Markup müssen Sie nicht löschen. Der Typ bleibt bei Schema.org gültig und schadet nicht, in der Google-Suche bewirkt er nur nichts mehr. Ein FAQ-Bereich auf der Seite bleibt sinnvoll, weil er die Fragen beantwortet, die nach dem Lesen noch offen sind. Wir lassen das Markup auf unseren Ratgebern deshalb stehen. Es kostet nichts, und der FAQ-Bereich ist für Leser da.
3. Product und Offer
Für Onlineshops und Anbieter, die Produkte mit festem Preis verkaufen. Google kann Preis, Verfügbarkeit, Bewertungen und Versandinformationen im Suchergebnis zeigen.
4. Article und BlogPosting
Für Blogbeiträge, Ratgeber und Nachrichten. Das Markup nennt Autor, Veröffentlichungs- und Änderungsdatum und Titel. Für Google Discover ist es keine Voraussetzung. Google schreibt dazu: „Dazu sind keine speziellen Tags oder strukturierten Daten erforderlich.“ Maßgeblich sind dort Indexierung, die Inhaltsrichtlinien von Discover und gute Bilder.
5. Review und AggregateRating
Rezensions-Snippets sind die Sterne im Suchergebnis. Google zeigt sie nur für bestimmte Inhalte, unter anderem Produkte, Rezepte, Filme, Bücher, Kurse, Veranstaltungen und Software. Für Bewertungen, die ein Unternehmen über sich selbst veröffentlicht, sind sie seit September 2019 ausgeschlossen. Das gilt laut Google auch, wenn die Bewertungen über ein eingebettetes Widget eines Drittanbieters kommen.
Die Sterne neben Ihrem Eintrag in Google Maps und im Kartenblock stammen aus den Rezensionen in Ihrem Google Unternehmensprofil, nicht aus eigenem Markup. Review- und AggregateRating-Markup gehört dorthin, wo es sachlich passt, zum Beispiel auf die Produktseiten eines Shops.
6. Organization
Beschreibt Ihr Unternehmen als Ganzes, mit Name, Logo, Kontaktdaten, Profilen in sozialen Netzwerken und Gründungsdatum. Das Logo aus dem Markup kann laut Google in den Suchergebnissen und im Knowledge Panel erscheinen, dem Kasten, den Google neben den Suchergebnissen einblendet.
7. BreadcrumbList
Zeigt den Pfad einer Unterseite im Suchergebnis, etwa Startseite › Leistungen › SEO-Agentur, statt einer langen URL. Seit Januar 2025 gilt das nur noch in der Desktop-Suche. Auf dem Smartphone zeigt Google nur die Domain, weil die Pfade auf kleinen Bildschirmen abgeschnitten wurden.
8. HowTo zeigt Google seit September 2023 nicht mehr
Früher zeigte Google die einzelnen Schritte einer Anleitung direkt im Suchergebnis. Im August 2023 hat Google das auf den Desktop beschränkt. Seit September 2023 erscheint es weder am Desktop noch auf dem Smartphone, und die Dokumentation ist entfernt. Für Anleitungen passt heute Article oder BlogPosting, zusammen mit einer klaren HTML-Struktur aus Überschriften und nummerierten Listen.
Wie baue ich Schema Markup auf meiner Website ein?
Sie legen fest, welche Seite welchen Typ bekommt, schreiben den JSON-LD-Code oder lassen ihn erzeugen, binden ihn ein, testen ihn und beobachten das Ergebnis in der Search Console.
Schritt 1. Festlegen, welche Seite welchen Typ bekommt
Gehen Sie Ihre Seiten durch und ordnen Sie jeder Seitenart einen Typ zu. Bei einer typischen Unternehmenswebsite sieht das etwa so aus.
- Startseite mit Organization und LocalBusiness
- Leistungsseiten mit Service und BreadcrumbList
- Blogbeiträge mit Article und BreadcrumbList
- Kontaktseite mit LocalBusiness samt Geo-Koordinaten
- Über-uns-Seite mit Organization und Person
Service ist bei Schema.org ein gültiger Typ, um eine Leistung zu beschreiben. In Googles Galerie der Rich Results steht er nicht. An der Darstellung im Suchergebnis ändert er also nichts.
Schritt 2. JSON-LD schreiben oder erzeugen lassen
Ein LocalBusiness-Block enthält üblicherweise Firmenname, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Geo-Koordinaten. Google verlangt, dass die Angaben mit dem übereinstimmen, was auf der Seite steht. Wir gleichen sie zusätzlich mit dem Unternehmensprofil und den Branchenverzeichnissen ab, bis zur Schreibweise der Straße. Google schreibt das nicht vor. Uns geht es darum, dass überall dieselben Daten stehen und bei einer Änderung kein Eintrag vergessen wird.
In WordPress übernehmen das meist SEO-Plugins wie Rank Math. Wie das dort geht, steht im Abschnitt zu Rank Math weiter unten.
Schritt 3. Den Code einbinden
Der JSON-LD-Block steht in einem Tag <script type="application/ld+json">, üblicherweise im Head, Google liest ihn aber auch im Body. In Frameworks wie Next.js lässt sich das Markup aus denselben Daten erzeugen, aus denen die Seite gebaut wird. Bei Blogbeiträgen oder Produkten mit wechselnden Preisen verhindert das, dass Markup und sichtbarer Text auseinanderlaufen. So machen wir es auch auf dieser Website. Das Datum „Aktualisiert am“ über jedem Ratgeber und das dateModified im Markup kommen aus demselben Feld.
Google liest auch Markup, das per JavaScript oder über den Google Tag Manager eingefügt wird. Bei Product-Markup warnt Google allerdings, dass so erzeugtes Markup Shopping-Crawls seltener und weniger zuverlässig machen kann. Ob KI-Crawler per JavaScript eingefügtes Markup lesen, ist offen. Ahrefs schreibt, sie behandelten die beiden Wege offenbar unterschiedlich. Sicherer ist der Block direkt im ausgelieferten HTML.
Schritt 4. Testen
Vor der Veröffentlichung prüfen Sie den Code mit dem Test für Rich-Suchergebnisse und dem Schema Markup Validator. Was jedes Werkzeug prüft und was nicht, zeigt die Tabelle unten.
Schritt 5. In der Search Console beobachten
Nach dem Livegang finden Sie in der Search Console unter „Verbesserungen“ je Typ einen Bericht. Dort sehen Sie, welche Elemente Google erkannt hat, wo Fehler oder Warnungen stehen und wie sich die Zahl gültiger Elemente entwickelt.
Strukturierte Daten in Rank Math einrichten
In Rank Math legen Sie unter „Titles & Meta“ für jede Inhaltsart einen Standardtyp fest, für Beiträge zum Beispiel Article. Seiten und eigene Inhaltsarten stellen Sie dort jeweils gesondert ein. Für einen einzelnen Beitrag ändern Sie den Typ im Schema-Reiter der Rank-Math-Box, im Block-Editor über das Rank-Math-Symbol.
Die kostenlose Fassung bietet je Beitrag Typen wie Article, Product, Event oder Service. LocalBusiness kommt dort über das Local-SEO-Modul, nicht über die Auswahl im Beitrag. Mehrere Typen auf einer Seite, eigenes Schema, den Import von JSON-LD und Vorlagen mit Anzeigeregeln gibt es laut Rank Math nur in der PRO-Fassung. FAQ und HowTo lassen sich weiter über eigene Blöcke einfügen, und Rank Math weist selbst darauf hin, dass Google FAQ nicht mehr anzeigt. Dass ein Typ im Plugin auswählbar ist, heißt also nicht, dass Google etwas daraus macht.
Welche Fehler kosten die Rich Results?
Rich Results fallen weg, wenn das Markup etwas anderes beschreibt als die sichtbare Seite, wenn Pflichtfelder fehlen oder wenn es gegen Googles Richtlinien für strukturierte Daten verstößt. Dazu kommt Markup, das von vornherein nichts bringt.
- Markup für etwas, das es auf der Seite nicht gibt. Product-Markup auf einer Seite ohne kaufbares Produkt verstößt gegen Googles Richtlinien und kann zu einer manuellen Maßnahme führen. Die Seite verliert dann ihre Rich Results.
- Unsichtbare oder abweichende Angaben. Google verlangt, dass nur ausgezeichnet wird, was Besucher auf der Seite auch sehen. Steht im Markup ein anderer Preis oder andere Öffnungszeiten als im Text, kann die Seite ihre Rich Results verlieren. In schweren Fällen wertet Google das Markup als Spam.
- Eingestellte Formate. FAQPage und HowTo bringen in der Google-Suche kein Rich Result mehr. Wer neues Markup dafür anlegt, wartet vergeblich. Unabhängig davon führt Schema.org einzelne Typen als veraltet, etwa Attorney, für den LegalService empfohlen wird.
- Doppeltes Markup. Es kommt vor, dass Theme und SEO-Plugin gleichzeitig einen Organization-Block ausgeben, manchmal mit unterschiedlichen Angaben. Einen dokumentierten Nachteil nennt Google dafür nicht. Wir halten es trotzdem für eine Fehlerquelle, weil bei der nächsten Änderung nur einer der beiden Blöcke angepasst wird.
- Fehlende Pflichtfelder. Ohne die Pflichtfelder eines Typs, etwa name und address bei LocalBusiness, kommt die Seite für das zugehörige Rich Result nicht infrage.
Braucht man Schema Markup für Googles KI-Übersichten?
Nein. Google schreibt in seinem Leitfaden zu generativer KI in der Suche (Stand 10.07.2026) wörtlich: „Structured data isn't required for generative AI search, and there's no special schema.org markup you need to add.“ Übersetzt heißt das, dass die generative KI-Suche keine strukturierten Daten voraussetzt und es kein spezielles Schema.org-Markup gibt, das Sie ergänzen müssten.
Für die KI-Übersichten und den KI-Modus gelten laut Google dieselben Grundlagen wie für die normale Suche. Im selben Leitfaden rät Google trotzdem, strukturierte Daten weiter zu nutzen, weil sie die Voraussetzung für Rich Results sind.
Eine Studie von Ahrefs vom 11. Mai 2026 hat das gemessen. Untersucht wurden 1.885 Seiten, die nachträglich JSON-LD bekommen hatten, im Vergleich mit 4.000 ähnlichen Seiten ohne diese Änderung, jeweils 30 Tage vorher und nachher. In Googles KI-Übersichten wurden die Seiten danach um 4,6 Prozent seltener zitiert, ein kleiner, aber statistisch belastbarer Rückgang. Im KI-Modus (plus 2,4 Prozent) und in ChatGPT (plus 2,2 Prozent) war der Unterschied statistisch nicht von null zu unterscheiden.
Ahrefs nennt die Einschränkungen selbst. Untersucht wurden nur Seiten, die schon vorher häufig zitiert wurden. Seiten, die JSON-LD ergänzen, ändern oft gleichzeitig Inhalt oder Links. Ob der Rückgang am Markup liegt, lässt Ahrefs ausdrücklich offen.
Nach dieser Studie verschafft Markup keinen Vorteil in KI-Antworten. Wer es für Rich Results braucht, lässt es trotzdem drin, denn ein ungeklärter Rückgang von 4,6 Prozent bei Seiten, die ohnehin oft zitiert werden, ist kein Grund, auf Produktsterne oder Breadcrumbs zu verzichten. Wie stark andere KI-Systeme strukturierte Daten gewichten, legt kein Anbieter offen.
Welche Schema-Typen passen zu welcher Branche?
Schema.org hat für viele Branchen eigene Untertypen von LocalBusiness, und Google empfiehlt, jeweils den genauesten zu wählen.
- Ärzte und Gesundheitswesen. Physician, Dentist oder MedicalClinic, mit Sprechzeiten und Fachgebieten.
- Handwerker. Die Untertypen von HomeAndConstructionBusiness, etwa Electrician, Plumber, RoofingContractor, HousePainter oder HVACBusiness, dazu Service für die einzelnen Leistungen. Was eine Handwerker-Website darüber hinaus braucht, steht unter Webdesign für Handwerksbetriebe.
- Restaurants. Restaurant, mit Speisekarte, Reservierungsmöglichkeit und Öffnungszeiten.
- Immobilienmakler. RealEstateAgent, mit Büroadresse und Öffnungszeiten.
- Anwälte. LegalService, mit Rechtsgebieten und Kanzleiangaben. Den früheren Typ Attorney führt Schema.org als veraltet.
Womit sollten Sie anfangen?
Mit Organization auf der Startseite, LocalBusiness auf Start- oder Kontaktseite und BreadcrumbList auf allen Unterseiten, jeweils geprüft im Test für Rich-Suchergebnisse.
Danach kommen die Typen, die zu Ihrem Angebot passen, also Article für Ratgeber, Product für einen Shop, Event für Veranstaltungen. Prüfen Sie zuerst, ob Ihr CMS oder Plugin schon Markup ausgibt, damit nichts doppelt entsteht. Rechnen Sie nicht damit, dass jedes gültige Markup ein Rich Result wird. Das entscheidet Google im Einzelfall, und die Liste der Formate ändert sich, wie das Ende der FAQ-Ergebnisse gezeigt hat.