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SIND SIE LANGSAMER ALS IHR WETTBEWERB?

Eine Punktzahl allein sagt Ihnen wenig. Interessant wird es im Vergleich: Geben Sie Ihre Seite ein und bis zu drei Anbieter, die bei Ihrer wichtigsten Suchanfrage neben Ihnen stehen. Sie sehen echte Nutzerdaten statt nur Laborwerte — und den einen Punkt, der bei Ihnen am meisten bringt.

Wettbewerber (optional, bis zu drei)

Die Anbieter, die bei Ihrer wichtigsten Suchanfrage neben Ihnen stehen. Der Vergleich sagt mehr als jede Punktzahl.

Kostenlos, ohne Anmeldung. Wir speichern die eingegebenen Adressen nicht. Gemessen wird über die PageSpeed-Insights-API von Google, mobil.

Warum der Vergleich mehr sagt als die Punktzahl

Fast jeder Ladezeit-Test endet mit einer Zahl zwischen 0 und 100 und einer Liste von zwanzig Empfehlungen. Beides hilft einem Geschäftsführer nicht weiter. Ob 62 gut oder schlecht ist, hängt davon ab, wo die anderen stehen — und die Liste sagt nicht, womit man anfangen soll.

Deshalb misst dieser Check auf Wunsch bis zu drei Wettbewerber mit, unter identischen Bedingungen. Wenn Sie schneller sind als alle drei, ist Ihre Ladezeit nicht Ihr Problem, und Sie sollten Ihre Zeit woanders investieren. Wenn Sie der langsamste sind, wissen Sie, dass hier tatsächlich etwas zu holen ist.

Felddaten und Labordaten sind nicht dasselbe

Das ist der Unterschied, den die meisten Werkzeuge verschweigen — und der häufigste Grund für Verwirrung. Felddaten kommen aus dem Chrome UX Report: echte Besucher Ihrer Seite, die letzten 28 Tage, ausgewertet am 75. Perzentil. Sie sind die Zahl, mit der Google rechnet. Labordaten entstehen in einem einzelnen simulierten Durchlauf auf einem gedrosselten Mittelklasse-Telefon.

Für kleinere Seiten gibt es oft keine Felddaten, weil die Stichprobe zu klein bleibt. Das ist kein Mangel der Seite. Es heißt nur, dass die Labormessung gilt — und für den Vergleich mit Wettbewerbern ist sie sogar die sauberere Grundlage, weil alle Seiten unter denselben Bedingungen gemessen werden.

Was die drei Werte im Einzelnen bedeuten, steht im Lexikon unter Core Web Vitals. Wie man sie verbessert, im Ratgeber PageSpeed-Optimierung: die wirksamen Maßnahmen.

Was Geschwindigkeit geschäftlich bringt

Deloitte hat 2020 im Auftrag von Google dreißig Millionen Sitzungen bei 37 Marken aus Handel, Reise, Luxus und Lead-Generierung ausgewertet — in Europa und den USA, über vier Wochen. Das Ergebnis ist bemerkenswert einheitlich: Schon 0,1 Sekunden schnellere mobile Ladezeit gingen mit messbar besseren Kennzahlen einher. Im Handel mit 8,4 % mehr Abschlüssen, bei Seiten zur Lead-Generierung mit 8,3 % mehr abgeschickten Formularen.

Was wir daraus nicht machen: einen Euro-Betrag. Sie werden auf anderen Seiten Rechner finden, die Ihnen ausrechnen, wie viel Umsatz Sie angeblich verlieren. Diese Zahlen entstehen, indem ein Studienergebnis über Distanzen hochgerechnet wird, für die es nie gemessen wurde. Die Deloitte-Studie misst kleine Verbesserungen bei großen Marken. Sie belegt die Richtung — nicht, dass zwanzig Zehntelsekunden das Zwanzigfache bringen.

Was dieser Check nicht kann

Er misst eine einzelne Adresse, nicht Ihre gesamte Seite. Startseite und Produktdetailseite können weit auseinanderliegen — testen Sie im Zweifel beide. Er sagt Ihnen auch nicht, warum ein Wettbewerber schneller ist; dafür braucht es einen Blick in dessen Technik. Und er ersetzt keine laufende Beobachtung: Eine Seite, die heute schnell ist, kann es nach dem nächsten Plugin nicht mehr sein.

Häufige Fragen

Warum weicht das Ergebnis von anderen Werkzeugen ab?+

Weil es zwei verschiedene Messungen gibt und die meisten Werkzeuge nur eine zeigen. Felddaten stammen aus dem Chrome UX Report: echte Besucher, die letzten 28 Tage, ausgewertet am 75. Perzentil. Labordaten entstehen in einem simulierten Durchlauf auf einem gedrosselten Mittelklasse-Telefon. Für die Bewertung durch Google zählen die Felddaten. Die Labormessung ist trotzdem nützlich, weil es sie für jede Seite gibt und sie unter identischen Bedingungen entsteht — nur deshalb ist der Vergleich mit Wettbewerbern überhaupt aussagekräftig.

Für meine Seite liegen keine Felddaten vor. Ist das schlimm?+

Nein. Google veröffentlicht Felddaten erst, wenn genügend Besucher gemessen wurden. Fehlen sie, hat Ihre Seite schlicht zu wenig Verkehr für die Stichprobe — über ihre Geschwindigkeit sagt das nichts. In diesem Fall gilt die Labormessung, und der Vergleich mit den Wettbewerbern bleibt gültig, weil alle unter denselben Bedingungen gemessen werden.

Welche Werte sind gut?+

Google nennt drei Schwellen, jeweils am 75. Perzentil: Die Ladezeit des größten sichtbaren Elements (LCP) soll unter 2,5 Sekunden liegen, die Reaktion auf die erste Eingabe (INP) unter 200 Millisekunden, und das Layout soll sich nach dem Laden kaum noch verschieben (CLS unter 0,1). Zwischen diesen Werten und dem Doppelten gilt eine Seite als verbesserungswürdig, darüber als schlecht.

Rechnet mir der Check aus, wie viel Umsatz mich meine Ladezeit kostet?+

Bewusst nicht. Deloitte und Google haben 2020 dreißig Millionen Sitzungen bei 37 Marken ausgewertet: 0,1 Sekunden schnellere mobile Ladezeit gingen bei Seiten zur Lead-Generierung mit 8,3 Prozent mehr abgeschickten Formularen einher. Diese Zahl auf zwei Sekunden und Ihr Geschäft hochzurechnen wäre eine erfundene Zahl — die Studie misst kleine Verbesserungen bei großen Marken, nicht den linearen Zusammenhang über jede Distanz. Was sie belegt, ist die Richtung und dass bereits Zehntelsekunden zählen.

Werden meine Eingaben gespeichert?+

Nein. Die eingegebenen Adressen werden an die PageSpeed-Insights-API von Google weitergereicht, um die Messung auszulösen, und danach verworfen. Wir legen keine Liste geprüfter Seiten an und verlangen keine E-Mail-Adresse.

Warum wird mobil gemessen und nicht am Schreibtisch?+

Weil Google für die Bewertung den mobilen Index heranzieht und die Mehrheit der Suchen in Deutschland vom Telefon kommt. Eine Seite, die am Schreibtisch schnell ist und auf dem Telefon langsam, wird von Google als langsam behandelt.

Quellen

  1. 01Milliseconds Make Millions — Auswirkung der mobilen Ladezeit auf GeschäftskennzahlenDeloitte Digital im Auftrag von Google (2020)
  2. 02Largest Contentful Paint (LCP) — Definition und SchwellenwerteGoogle (web.dev)
  3. 03Interaction to Next Paint (INP)Google (web.dev)
  4. 04Cumulative Layout Shift (CLS)Google (web.dev)
  5. 05PageSpeed Insights API — DokumentationGoogle Developers
  6. 06Chrome UX Report — Methodik der FelddatenGoogle (Chrome Developers)
Erkan Arifi

Erkan Arifi

Autor

Gründer & Geschäftsführer — Arifi Media Solutions

Erkan Arifi ist Webdesigner und SEO-Experte aus Auenwald im Rems-Murr-Kreis. Mit seiner Agentur Arifi Media Solutions unterstützt er Unternehmen in der Region Stuttgart dabei, mit modernen Webseiten und datengetriebener Suchmaschinenoptimierung online sichtbar zu werden. Seine Spezialgebiete sind Next.js-Entwicklung, Performance-Optimierung und Local SEO.

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Wenn die Zahlen nicht stimmen

Ladezeit ist selten ein einzelner Fehler, sondern meist eine Summe: zu große Bilder, zu viele Erweiterungen, ein Baukasten, der nicht schneller kann. Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Messwerte gemeinsam an und sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Optimierung lohnt oder ob ein Neubau der günstigere Weg ist.

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