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6. April 2026 Erkan Arifi 11 Min. LesezeitAktualisiert am 29. September 2026

Website-Relaunch planen ohne SEO-Verlust

Website-Relaunch ohne SEO-Verlust: alte URLs per 301 umleiten, den Starttag prüfen und drei Fehler aus unserem Umbau von 1.239 auf 139 Adressen meiden.

Kurz erklärt

Rankings verliert ein Relaunch vor allem durch geänderte URLs ohne Weiterleitung. Erfassen Sie deshalb vor dem Umbau alle alten URLs und leiten Sie jede per 301 auf die neue Adresse mit demselben Inhalt um. Prüfen Sie interne Links und Canonicals und reichen Sie die neue Sitemap in der Search Console ein. Die Rankings schwanken danach bei kleinen und mittelgroßen Websites meist einige Wochen, bei größeren länger. Die Weiterleitungen sollten laut Google mindestens ein Jahr bestehen bleiben.

Ein Website-Relaunch ersetzt Struktur, Design und Technik einer bestehenden Seite in einem Schritt. Am meisten Schaden richten dabei geänderte URLs an, die niemand umleitet. Dann landen Besucher, Backlinks und Google auf Fehlerseiten.

Unten folgen die sieben Schritte, die Prüfliste für den Starttag und drei Fehler, die wir beim Umbau dieser Website mit 1.239 Adressen gefunden haben.

Wann ist ein Website-Relaunch wirklich notwendig?

Ein Relaunch ist notwendig, wenn sich die Technik nicht mehr pflegen lässt oder mehrere der folgenden Anzeichen zusammenkommen. Bei einer einzelnen Schwäche reicht oft eine gezielte Überarbeitung.

  • Die Technik ist nicht mehr pflegbar. Updates für CMS, Theme oder Plugins bleiben aus oder legen die Seite lahm. Die PHP-Version bekommt keine Sicherheitsupdates mehr. Eine kleine Textänderung dauert Tage statt Minuten.
  • Die Seite ist nicht für Mobilgeräte gebaut. In Deutschland kamen im August 2026 laut Statcounter 50,9 % der Seitenaufrufe von Mobilgeräten. Google verwendet für Indexierung und Ranking die mobile Version einer Seite.
  • Die Seite lädt langsam. Google empfiehlt für den Largest Contentful Paint, also bis das größte sichtbare Element erscheint, höchstens 2,5 Sekunden, gemessen an 75 % der Seitenaufrufe. Wo Ihre Seite steht, zeigt der Ladezeit-Check.
  • Besucher kommen, fragen aber nicht an. Dann liegt das Problem meist auf der Seite selbst, etwa bei einem versteckten Kontaktweg oder einem zu langen Formular.
  • Ihr Angebot hat sich verändert. Neue Leistungen, eine neue Zielgruppe oder ein neues Erscheinungsbild passen nicht mehr in die alte Struktur.
  • Die Rankings stagnieren trotz Arbeit an den Inhalten. Dann lohnt ein Blick in den Bericht zur Seitenindexierung der Search Console. Werden wichtige Seiten nicht indexiert oder steht dieselbe Seite unter mehreren Adressen, liegt das Problem eher in der Technik.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt es sich, einen Relaunch durchzurechnen.

Wie läuft ein Website-Relaunch ab?

Ein Relaunch läuft in sieben Schritten ab. Sie erfassen den Bestand, legen Ziele fest, planen die Weiterleitungen, überarbeiten die Inhalte, gestalten, setzen technisch um und testen vor dem Start. Die Reihenfolge hat einen Grund, denn der Weiterleitungsplan baut auf der Bestandsliste aus Schritt 1 auf.

1. Bestand erfassen und auswerten

Legen Sie zuerst eine Liste aller bestehenden URLs an, mit Klicks und Einblendungen aus dem Leistungsbericht der Search Console und den eingehenden Links aus deren Bericht „Links“. Ein Crawler wie Screaming Frog findet auch Seiten, die im Menü längst fehlen. Aus dieser Liste wird in Schritt 3 der Weiterleitungsplan.

Danach geht es darum, was die alte Seite leistet und wo sie Besucher verliert. Die Search Console zeigt, welche Seiten für welche Suchanfragen erscheinen und angeklickt werden. Google Analytics oder ein anderes Statistikwerkzeug zeigt, wo Besucher abspringen. Heatmap-Werkzeuge wie Hotjar ergänzen Scrolltiefe und Klicks, brauchen in der Regel aber eine Einwilligung im Cookie-Banner. Am wichtigsten ist die Frage, welche Seiten heute zu Anfragen führen. Diese Seiten dürfen beim Umbau nicht schlechter werden.

2. Ziele mit Ausgangswert festlegen

Legen Sie vor dem Umbau fest, woran Sie den Erfolg messen, und notieren Sie den heutigen Wert. Ohne Ausgangswert lässt sich hinterher nicht sagen, ob der Relaunch etwas gebracht hat. Die Zahlen in diesen Beispielen sind ausgedacht und zeigen nur die Form. Richtwerte sind sie nicht.

  • Anfragen über das Formular von heute 6 auf 10 im Monat, gemessen sechs Monate nach dem Start
  • Klicks aus der Google-Suche auf die Leistungsseiten heute 120 im Monat, drei Monate nach dem Start mindestens wieder so viele
  • Largest Contentful Paint auf dem Smartphone im Labortest von heute 4,1 auf höchstens 2,5 Sekunden

3. SEO-Konzept und Weiterleitungsplan

Der Weiterleitungsplan ist eine Tabelle, die jeder alten URL die neue URL mit demselben Inhalt zuordnet. Google empfiehlt dauerhafte Weiterleitungen mit dem Statuscode 301 oder 308, und zwar direkt auf das endgültige Ziel statt über mehrere Stationen. Seiten ohne passenden Nachfolger leiten Sie nicht einfach auf die Startseite um. Davon rät Google ab, wenn viele alte URLs auf ein einzelnes unpassendes Ziel zeigen, weil das Nutzer verwirrt und als Soft-404 gewertet werden kann. Solche Adressen antworten besser mit 404 oder 410.

Zum SEO-Konzept für den Relaunch gehören außerdem diese Punkte:

  1. Titel und Beschreibungen. Title-Tags und Meta-Descriptions für jede neue Seite prüfen, besonders dort, wo Inhalte zusammengelegt werden.
  2. Interne Links. Menü, Fließtext und Footer verlinken direkt die neuen Adressen.
  3. Canonical-Tags. Jede neue Zieladresse nennt sich selbst als kanonische Adresse. So weiß Google bei Varianten mit Parametern oder Schrägstrich am Ende, welche URL gemeint ist.
  4. Sitemaps. Legen Sie eine XML-Sitemap mit den neuen URLs an und reichen Sie sie in der Search Console ein. Für die Zeit des Umzugs empfiehlt Google, zusätzlich eine Sitemap mit den alten URLs einzureichen. Dort sinkt die Zahl der indexierten Seiten mit der Zeit auf null, und daran sehen Sie, wie weit der Umzug ist. Warnungen wegen Weiterleitungen in dieser alten Sitemap sind normal.

4. Inhalte überarbeiten

Übernehmen Sie Texte nicht ungeprüft. Behalten Sie, was Besucher und Anfragen bringt, überarbeiten Sie den Rest und schreiben Sie neue Seiten nur für Fragen, die Ihre Kunden tatsächlich stellen. Veraltete Seiten dürfen weg, aber nie ohne Eintrag im Weiterleitungsplan.

Prüfen Sie dabei auch, was hinter einem Formular versteckt ist. Datenblätter, Preislisten oder Zertifikate, die Besucher ohnehin brauchen, sollten sich ohne Anmeldung öffnen lassen.

5. Design und Nutzerführung

Das Design kommt erst jetzt, weil es auf der Struktur aus den ersten vier Schritten aufbaut. Achten Sie auf diese Punkte:

  • Mobil zuerst. Entwerfen Sie jede Seite zuerst für das Smartphone und erweitern Sie dann für größere Bildschirme.
  • Klare Rangfolge. Oben auf der Seite muss ein Besucher sofort sehen, was Sie anbieten und für wen.
  • Ein Ziel je Seite. Jede Seite braucht eine erkennbare nächste Handlung, etwa Anruf, Formular oder Terminbuchung.
  • Barrierefreiheit. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), die deutsche Umsetzung des European Accessibility Act, gilt für bestimmte Dienstleistungen, die nach dem 28. Juni 2025 für Verbraucher erbracht werden. Auf Websites betrifft es vor allem Angebote, über die Verbraucher online Verträge abschließen, etwa Shops und Buchungsstrecken. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Ob es Sie betrifft, klärt der Ratgeber zum BFSG. Einen ersten Eindruck gibt der BFSG-Check.

6. Technisch umsetzen

  • Ladezeit. Messen Sie schon auf der Testumgebung, etwa mit Lighthouse in den Chrome-Entwicklertools, und achten Sie dort vor allem auf LCP und CLS. Die echten Core Web Vitals beruhen auf Messungen bei Chrome-Nutzern. Für die neuen Seiten gibt es sie erst, wenn diese eine Weile Besucher hatten.
  • Sicherheit. Die Seite läuft über HTTPS, Formulare haben einen Spamschutz. System und Plugins bekommen auch nach dem Start Updates, bei WordPress etwa über einen Wartungsvertrag.
  • System. Wählen Sie das System danach, wer die Inhalte später pflegt und welche Funktionen nötig sind. Die Unterschiede zwischen einem klassischen CMS und einem Framework wie Next.js stehen im Vergleich WordPress oder Next.js.
  • Hosting. Wählen Sie einen Anbieter, der Ihnen einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt, möglichst mit Servern in der EU.

7. Testen und starten

Testen Sie vor dem Start auf mehreren Geräten und in mehreren Browsern, am besten auch mit zwei oder drei Personen, die die Seite nicht kennen. Sobald die Weiterleitungen aktiv sind, lassen Sie den Crawler die alte URL-Liste noch einmal abarbeiten und prüfen, wo jede Adresse landet.

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Was muss am Starttag für SEO erledigt sein?

Am Starttag, auch Go-Live genannt, müssen Weiterleitungen, interne Links, Canonicals und robots.txt auf die neuen URLs ausgerichtet und die Sitemaps eingereicht sein. Gehen Sie diese Liste der Reihe nach durch.

  1. Alle 301-Weiterleitungen funktionieren. Jede alte URL landet in einem Schritt auf der passenden neuen, ohne Kette.
  2. Interne Links zeigen direkt auf die neuen URLs, nicht über Weiterleitungen.
  3. Canonical-Tags verweisen auf die neuen URLs.
  4. Kein noindex aus der Testumgebung ist live gegangen.
  5. Die robots.txt erlaubt das Crawling.
  6. Die Sitemap mit den neuen URLs ist in der Search Console eingereicht, für die Zeit des Umzugs auch die mit den alten.
  7. Alle Formulare senden, und die Nachrichten kommen an.
  8. Analytics und Tracking sind eingebunden und zählen.
  9. Die wichtigsten Seiten kommen im Labortest (etwa PageSpeed Insights, Smartphone) auf höchstens 2,5 Sekunden LCP.

Wie lange dauert es, bis Google die neuen Adressen übernimmt?

Bei einer kleinen bis mittelgroßen Website dauert es laut Google einige Wochen, bis die meisten Seiten umgezogen sind. Größere Websites brauchen länger.

Bei dieser Website war das drei Wochen nach dem Umbau noch gut zu sehen. Für die Suche „b2b agentur böblingen“ zeigte Google auf Platz 1 weiterhin die alte Adresse /b2b-webdesign/böblingen, obwohl sie seit dem 2. September per 301 weiterleitet (Semrush, Stand 24.09.2026).

In dieser Zeit schwanken die Rankings. Google bezeichnet das als normal, das Ranking pendle sich nach einer Weile wieder ein. Sehen Sie sich in der Search Console wöchentlich die Berichte zur Seitenindexierung und zur Leistung an. Steigen die 404-Fehler oder verschwinden einzelne Seiten ganz, fehlt meist eine Weiterleitung. Lassen Sie die Weiterleitungen mindestens ein Jahr stehen, besser länger. So empfiehlt es Google, weil in dieser Zeit auch die Links anderer Websites auf die neuen Adressen übertragen werden.

Muss man einen Website-Relaunch ankündigen?

Bei Google nicht. Die Weiterleitungen und die Sitemaps reichen. Das Adressänderungstool der Search Console brauchen Sie nur, wenn die Domain oder Subdomain wechselt, etwa von beispiel.de auf beispiel.com oder von shop.beispiel.de auf www.beispiel.de. Für den Wechsel auf HTTPS oder zwischen Adressen mit und ohne www ist es laut Google nicht nötig.

Ihre Kunden sollten Sie informieren, wenn sich für sie etwas ändert, etwa ein Login, ein Bestellweg oder eine Seite, die sie als Lesezeichen gespeichert haben. Das geht am Starttag mit einem Newsletter an bestehende Kunden oder einem kurzen Hinweis auf der Startseite. Ein Satz genügt, der sagt, was sich für den Leser ändert, zum Beispiel wo er sein Kundenkonto jetzt findet.

Was zeigte der Umbau dieser Website von 1.239 auf 139 Adressen?

Der Umbau zeigte, dass die gefährlichen Weiterleitungsfehler in Regeln stecken, die man schon für erledigt hält. Am 2. September 2026 haben wir diese Website von 1.239 auf 139 URLs zusammengeführt. Adressen mit Nachfolger leiten per 301 direkt auf ihr Ziel, festgehalten in 142 Regeln. Adressen ohne passenden Nachfolger antworten mit 410.

  • Ketten gab es schon vorher. Adressen mit Umlaut wie /webdesign-böblingen liefen über zwei Weiterleitungen, zuerst auf die Schreibweise mit kodiertem ö, dann auf /webdesign/boeblingen. Betroffen waren 48 Adressen mit zusammen 2.639 Einblendungen in der Google-Suche. Für einen einzelnen Fall gab es schon eine Handkorrektur mit dem Kommentar „kein Doppel-Redirect“. Das Muster war also bekannt, behoben war es nur einmal. Aufgefallen ist die Kette erst, als wir nach einem Hinweis die Statuscodes Adresse für Adresse nachgeprüft haben. Seitdem verfolgt ein Test jede Weiterleitung bis zum Ende. Wenn Ihre alten URLs Umlaute enthalten, prüfen Sie genau diese Fälle.
  • Das bequeme Sammelziel wäre falsch gewesen. Viele Stadtseiten einfach auf die jeweilige Leistungsseite umzuleiten, wäre schnell gegangen. Weil Google von Sammelweiterleitungen auf unpassende Ziele abrät, zeigt eine 301 nur dorthin, wo der Inhalt tatsächlich weiterlebt.
  • Eine Regel mit Platzhalter hätte zu weit gegriffen. Ein Muster für alle Stadtseiten einer Leistung hätte auch die Vorschaubilder für soziale Netzwerke umgeleitet. Die Regeln greifen deshalb nur für Orte, die tatsächlich bleiben.

Welche Fehler machen einen Relaunch teuer?

Rankings kostet vor allem eine fehlende Weiterleitung. Die anderen Fehler in dieser Liste kosten Anfragen oder verbergen, ob der Relaunch überhaupt etwas gebracht hat.

  1. Keine 301-Weiterleitungen. Der teuerste Fehler. Besucher, Backlinks und Google landen auf Fehlerseiten, und die alten Seiten fallen nach und nach aus dem Index.
  2. Nur das Design im Blick. Eine neue Optik ändert wenig, wenn Struktur, Inhalte und Anfrageweg bleiben, wie sie waren.
  3. Keine Messung vor dem Relaunch. Wer die alten Werte nicht kennt, kann nicht sagen, ob der Relaunch geholfen oder geschadet hat.
  4. Inhalte eins zu eins übernommen. Ein veralteter Text bleibt veraltet, auch in neuem Design.
  5. Keine Beobachtung nach dem Start. Eine fehlende Weiterleitung fällt sonst erst auf, wenn die Anfragen ausbleiben.

Was kostet ein Website-Relaunch?

Ein Relaunch kostet ungefähr so viel wie eine neue Website im selben Umfang, denn Struktur, Design und Technik entstehen neu. Bei uns liegt der Festpreis zwischen 1.990 € für eine WordPress-Seite auf Theme-Basis und 8.990 € für individuelles Webdesign ohne Begrenzung der Seitenzahl. Das sind Endpreise ohne zusätzliche Umsatzsteuer (§ 19 UStG).

In welche Stufe Ihr Projekt fällt, entscheiden die Zahl der Seiten und der Aufwand dahinter:

  • Weiterleitungen. Wie viele alte URLs gibt es, und wie viele davon haben Rankings oder Backlinks, die erhalten bleiben sollen?
  • Inhalte. Werden Texte übernommen, überarbeitet oder neu geschrieben?
  • Funktionen. Kommen Schnittstellen, Buchungen, ein Shop oder mehrere Sprachen hinzu?

Individuelles Webdesign kostet bei uns 2.490 € für bis zu fünf Seiten, 4.990 € für bis zu zwölf Seiten und 8.990 € ohne Begrenzung. Den genauen Umfang, auch den des Weiterleitungsplans, legt das schriftliche Angebot fest. Hosting und Domain kommen laufend hinzu. Alle Preise im Überblick.

Was Ihr Relaunch kostetVier Fragen zu Umfang, Design und Pflege, danach die passende Festpreis-Stufe: Website-Kosten-Rechner.

Womit fangen Sie an?

Fangen Sie mit der Liste aller alten URLs an. Design und Texte lassen sich nach dem Start noch ändern, eine verlorene Adresse samt ihren Links holen Sie nur mühsam zurück.

Wer den Relaunch nicht selbst umsetzen will, findet Ablauf und Leistungsumfang auf der Seite zum Webdesign.

Quellen

  1. 01Google Search Central: Websiteverschiebungen mit URL-Änderungen (301-Weiterleitungen, Dauer, Sitemap, Adressänderungstool)Google (Search Central, offizielle Entwicklerdokumentation)
  2. 02Google Search Central: Best Practices für die Mobile-First-IndexierungGoogle (Search Central, offizielle Entwicklerdokumentation)
  3. 03web.dev: Largest Contentful Paint (LCP)Google LLC (web.dev, offizielle Chrome-/Web-Performance-Dokumentation)
  4. 04Desktop vs Mobile vs Tablet Market Share Germany (Monatswert August 2026)StatCounter Global Stats
  5. 05Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), § 1 Zweck und Anwendungsbereich (Dienstleistungen nach dem 28. Juni 2025)Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)
  6. 06Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), § 3 Abs. 3 (Ausnahme für Kleinstunternehmen bei Dienstleistungen)Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Website-Relaunch?+
Wenn die Technik nicht mehr pflegbar ist oder mehrere Schwächen zusammenkommen, etwa eine langsame Seite, eine schlechte Darstellung auf dem Handy, kaum Anfragen oder ein Angebot, das nicht mehr zur Seite passt. Bei einer einzelnen Schwäche reicht oft eine gezielte Überarbeitung.
Wie lange dauert ein Website-Relaunch?+
Bei uns ist eine Starter-Seite nach rund 14 Tagen online, ab dem Paket Professional dauert es zwei bis vier Wochen. Wie schnell Texte, Bilder und Freigaben kommen, verschiebt beide Werte. Bis Google die neuen Adressen übernommen hat, vergehen laut Google bei kleinen und mittelgroßen Websites noch einige Wochen, bei größeren länger.
Verliere ich beim Relaunch mein Google-Ranking?+
Nicht zwingend. Mit vollständigen 301-Weiterleitungen, erhaltenen Inhalten und geprüfter Technik stehen die Chancen gut, die Rankings zu halten. Zusagen kann das niemand, denn die Positionen vergibt Google. Schwankungen in den ersten Wochen sind normal. Riskant wird es, wenn URLs und Inhalte ohne Plan geändert werden.
Was kostet ein Website-Relaunch?+
Ungefähr so viel wie eine neue Website im selben Umfang. Bei uns liegt der Festpreis zwischen 1.990 € für eine WordPress-Seite auf Theme-Basis und 8.990 € für individuelles Webdesign ohne Begrenzung der Seitenzahl, dazwischen 2.490 € für bis zu fünf und 4.990 € für bis zu zwölf Seiten. Das sind Endpreise ohne zusätzliche Umsatzsteuer (§ 19 UStG). Hosting und Domain kommen laufend hinzu.
Muss ich einen Relaunch bei Google ankündigen?+
Nein. Google findet die neuen Adressen über die Weiterleitungen und die Sitemaps. Das Adressänderungstool der Search Console brauchen Sie nur, wenn die Domain oder Subdomain wechselt, etwa von beispiel.de auf beispiel.com oder von shop.beispiel.de auf www.beispiel.de. Ihre Kunden sollten Sie am Starttag informieren, wenn sich Logins, Bestellwege oder gespeicherte Links ändern.

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Erkan Arifi

Erkan Arifi

Autor

Gründer & Inhaber, Arifi Media Solutions

Erkan Arifi ist Webdesigner und Webentwickler aus Auenwald im Rems-Murr-Kreis. Mit seiner Agentur Arifi Media Solutions unterstützt er Unternehmen in der Region Stuttgart dabei, mit modernen Webseiten und datengetriebener Suchmaschinenoptimierung online sichtbar zu werden. Seine Spezialgebiete sind Next.js-Entwicklung, Performance-Optimierung und Local SEO.

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