Wenn die Domain die Adresse Ihres Unternehmens ist, dann ist Webhosting das Gebäude dahinter: der Server, auf dem Ihre Webseiten-Dateien liegen und der sie an jeden Besucher ausliefert — rund um die Uhr, weltweit. Die Qualität dieses Servers entscheidet mit über Ladezeit, Ausfallsicherheit und letztlich Ihre Google-Rankings.
Die wichtigsten Hosting-Arten
- Shared Hosting: Viele Webseiten teilen sich einen Server. Günstig (ab ca. 5 €/Monat), für kleine Seiten oft ausreichend — aber die Nachbarn beeinflussen Ihre Performance.
- VPS / Cloud-Hosting: Garantierte Ressourcen, besser skalierbar. Der Standard für ernsthafte Unternehmensseiten.
- Managed Hosting: Der Anbieter übernimmt Updates, Backups und Sicherheit — besonders bei WordPress sinnvoll.
- Edge-/Vercel-Hosting: Moderne Frameworks wie Next.js werden weltweit verteilt ausgeliefert — die Seite kommt vom nächstgelegenen Standort und lädt entsprechend schnell.
Warum Hosting ein SEO-Faktor ist
Google misst über die Core Web Vitals, wie schnell Ihre Seite lädt und reagiert. Ein überlasteter Billig-Server kostet dort Punkte, die auch der beste Inhalt nicht zurückholt. Dazu kommt die Verfügbarkeit: Ist der Server häufiger nicht erreichbar, crawlt Google seltener — und Besucher landen bei der Konkurrenz. Am Hosting zu sparen ist deshalb eine der teuersten Billig-Entscheidungen im Web.
Worauf Sie achten sollten
- Serverstandort bzw. Auslieferung in/für Deutschland (Ladezeit + Datenschutz)
- SSL-Zertifikat inklusive
- Tägliche automatische Backups
- DSGVO-konformer Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
- Realistische Performance-Werte statt Marketing-Superlative