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26. Januar 2026 Erkan Arifi 10 Min. LesezeitAktualisiert am 8. Oktober 2026

Onlineshop erstellen lassen: Kosten und Gebühren 2026

Was ein Onlineshop bei einer Agentur kostet und was ins Angebot gehört. Dazu ein Rechenbeispiel: 100 Kartenzahlungen à 50 € kosten 100 bis 171 € Gebühren.

Kurz erklärt

Den Agenturpreis für einen Shop bestimmen Sortiment, Varianten und die Anbindung von Zahlung, Versand und Warenwirtschaft. Einen belastbaren Pauschalpreis gibt es nicht, vergleichbar ist ein Festpreis für einen schriftlich beschriebenen Umfang. Laufend kommen Shopify mit 27 bis 384 € im Monat (je nach Tarif und Zahlweise) oder Hosting für das kostenlose WooCommerce-Plugin hinzu, dazu eine Gebühr je Zahlung, etwa 1,5 % plus 0,25 € bei Stripe (EWR-Standardkarte) oder 2,99 % plus 0,39 € bei PayPal (Stand September 2026).

Ein Onlineshop kostet zweimal. Einmal für die Einrichtung, danach jeden Monat für Plattform, Zahlungen und Pflege. Die laufenden Posten lassen sich genau beziffern, weil Shopify, Stripe und PayPal ihre Preise veröffentlichen. Die Einrichtung hängt dagegen an Ihrem Sortiment.

Wir bauen selbst Shops mit Shopify und WooCommerce. Einen Ab-Preis nennen wir dafür nicht, der Festpreis steht im schriftlichen Angebot. Die Zahlen in diesem Ratgeber stammen deshalb von den Anbietern und aus dem Gesetz.

Was kostet ein Onlineshop 2026?

Laufend kostet ein Shopify-Shop in den Tarifen Basic, Grow und Advanced 27 bis 384 € im Monat, je nach Tarif und Zahlweise. Das WooCommerce-Plugin ist kostenlos, Hosting und Wartung zahlen Sie dort selbst. Dazu geht bei jeder Zahlung ein Prozentsatz plus Festbetrag an den Zahlungsanbieter.

Für die Einrichtung gibt es keinen belastbaren Pauschalbetrag. Dazu gehören Konzept, Design, das Anlegen der Produkte und die Anbindung von Zahlung und Versand. Ein Baukasten-Shop mit wenigen Artikeln, den Sie selbst befüllen, braucht wenig davon. Wer so mit Shopify Basic startet, zahlt bei Jahreszahlung mindestens 324 € Abo im Jahr. Ein Shop mit eigenem Design, vielen Varianten und Anschluss an die Warenwirtschaft kostet ein Vielfaches.

Bei 100 Kartenzahlungen zu je 50 € im Monat gehen 100 € plus Hosting (WooCommerce mit Stripe) bis 171 € (Shopify Basic) an Plattform und Zahlungsanbieter. Wie viel Einrichtung sich lohnt, rechnen Sie gegen die 5.000 € Umsatz, die dem gegenüberstehen.

Was kostet ein Onlineshop bei einer Agentur?

Bei einer Agentur bestimmen vor allem die Varianten und die angebundenen Systeme den Preis. Die reine Zahl der Produkte wiegt weniger, solange die Daten sauber vorliegen.

  • Sortiment. Wie viele Produkte und Kategorien angelegt werden, und ob die Daten schon sauber vorliegen oder erst erfasst werden müssen.
  • Varianten. Größen, Farben, Ausführungen und die Regeln dahinter, etwa Aufpreise oder Kombinationen, die es nicht gibt. Ein Produktkonfigurator treibt diesen Posten besonders.
  • Anbindungen. Zahlung, Versand, Warenwirtschaft, Buchhaltung. Jede Schnittstelle wird eingerichtet und getestet.

Lassen Sie sich die Einrichtung als Festpreis für einen schriftlich beschriebenen Umfang anbieten und die laufenden Kosten getrennt davon. Erst dann lassen sich zwei Angebote vergleichen. Prüfen Sie, ob im Angebot steht:

  • die Plattform, also Shopify, WooCommerce oder eine Eigenentwicklung,
  • wie viele Produkte und Varianten die Agentur anlegt,
  • welche Zahlungsarten, Versanddienste und Systeme sie anbindet,
  • bis wann der Shop starten soll,
  • die laufenden Kosten für Abo, Hosting, Wartung und Zahlungen, getrennt vom Festpreis beziffert.

Steht nur ein Stundensatz oder eine Spanne im Angebot, wissen Sie vorher nicht, was der Shop am Ende kostet. Unser Festpreis ist ein Endpreis ohne zusätzliche Umsatzsteuer (§ 19 UStG). Plattformgebühren, Hosting und Zahlungsprovisionen beziffern wir vor Projektbeginn getrennt. Wie ein Shop-Projekt mit einer Agentur abläuft und was dazugehört, beschreibt die Seite Onlineshop erstellen lassen.

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Welche laufenden Kosten hat ein Onlineshop?

Laufend zahlen Sie für das Plattform-Abo oder das Hosting, für Wartung und für jede Zahlung eine Gebühr an den Zahlungsanbieter. Shopify, Stripe und PayPal nennen ihre Sätze öffentlich, die Tabelle zeigt sie.

  • Hosting und Domain. Je nach Lösung und Besucherzahl unterschiedlich. Bei Shopify ist das Hosting im Abo enthalten.
  • Plattformgebühr. Bei gehosteten Systemen wie Shopify jeden Monat.
  • Wartung und Sicherheit. Updates, Backups und Überwachung. Bei WooCommerce ist das Ihre Aufgabe oder die eines Dienstleisters.
  • Transaktionsgebühren. Bei jedem Verkauf, abhängig von Zahlungsart und Anbieter.
  • Weiterentwicklung. Neue Produkte, Aktionen und Updates. Fertig ist ein Shop nie, dafür brauchen Sie Zeit oder Budget.
  • Marketing. Suchmaschinenoptimierung und Anzeigen sind ein eigener Kostenblock, der mit dem Shop erst anfängt.
Laufender PostenPreis laut AnbieterWird fälligQuelle (abgerufen 08.10.2026)
Shopify Basic36 € im Monatsabo, 27 € je Monat bei Jahreszahlungje Monatshopify.com/de/preise
Shopify Grow105 € im Monatsabo, 79 € je Monat bei Jahreszahlungje Monatshopify.com/de/preise
Shopify Advanced384 € im Monatsabo, 289 € je Monat bei Jahreszahlungje Monatshopify.com/de/preise
Kartenzahlung über Shopify Payments, Standard-Onlinekarte2,1 % + 0,30 € (Basic), 1,8 % + 0,30 € (Grow), 1,6 % + 0,30 € (Advanced)je Transaktionshopify.com/de/preise
Shopify-Aufschlag, wenn Sie einen externen Zahlungsanbieter statt Shopify Payments nutzen2 % (Basic), 1 % (Grow), 0,6 % (Advanced)je Bestellungshopify.com/de/preise
WooCommerce-Plugin0 €, Open Source. Hosting, Updates und Sicherheit tragen Sie selbstentfälltwordpress.org/plugins/woocommerce
Kartenzahlung über Stripe1,5 % + 0,25 € (Standardkarte aus dem EWR), 3,15 % + 0,25 € (Karte von außerhalb des EWR), bei Währungsumrechnung zusätzlich 2 %je Transaktionstripe.com/de/pricing
SEPA-Lastschrift über Stripe0,35 €je Transaktionstripe.com/de/pricing
PayPal Checkout, kommerzielle Zahlung im Inland in Euro2,99 % + 0,39 €je Transaktionpaypal.com, Händlergebühren

Ein Rechenbeispiel mit diesen Listenpreisen, ohne Versand und Marketing. Angenommen sind 100 Bestellungen im Monat zu je 50 €. Zahlen alle Kunden mit einer Standardkarte, kostet Shopify Basic im Monatsabo mit Shopify Payments 36 € Abo und 100 × 1,35 € Gebühren, zusammen 171 €. WooCommerce mit Stripe kostet 100 × 1,00 €, also 100 €, dazu kommen Hosting und Wartung. Zahlen alle per PayPal, fallen für dasselbe Volumen 188,50 € PayPal-Gebühren an. Welche Lösung günstiger ist, hängt deshalb an Ihren Kosten für Hosting und Wartung und daran, wie Ihre Kunden bezahlen.

Passt Shopify, WooCommerce oder eine Eigenentwicklung zu Ihnen?

Shopify passt zu kleinen und mittleren Betrieben, die schnell starten und sich nicht um Server kümmern wollen. WooCommerce passt, wenn Sie schon mit WordPress arbeiten. Eine Eigenentwicklung lohnt sich erst bei sehr großen Sortimenten oder eigenen Schnittstellen zur Warenwirtschaft.

  • Shopify. Gehostete Komplettlösung. Server, Sicherheitsupdates und Zahlungsabwicklung liegen beim Anbieter. Dafür zahlen Sie jeden Monat, und wer einen anderen Zahlungsanbieter als Shopify Payments nutzt, zahlt je Bestellung einen Aufschlag. Die Unterschiede im Detail zeigt der Vergleich WooCommerce vs. Shopify.
  • WooCommerce. Die Shop-Erweiterung für WordPress. Das Plugin ist Open Source und kostet nichts, Hosting und kostenpflichtige Erweiterungen zahlen Sie selbst. Sie können fast alles anpassen, müssen sich aber auch selbst um Updates und Sicherheit kümmern.
  • Eigenentwicklung. Ein Shop, der für Ihr Geschäft programmiert wird, etwa headless mit getrenntem Frontend. Sie ist frei gestaltbar, kostet am Anfang aber am meisten. Sinnvoll, wenn Standardsysteme nicht mehr reichen.

Ein Systemwechsel nach dem Start ist teuer. Produkte, Kundenkonten und Weiterleitungen müssen umziehen, und das kostet Zeit im Tagesgeschäft. Wählen Sie die Plattform deshalb danach, wie groß Ihr Sortiment in zwei bis drei Jahren sein soll, und klären Sie die Frage, bevor Sie Angebote einholen.

Welche Kosten kommen zum Angebotspreis hinzu?

Zum Angebotspreis und zu den laufenden Gebühren aus der Tabelle oben kommen Versand, die Beteiligung an einem dualen System für Ihre Verpackungen, Rechtstexte und die Arbeit an Produktfotos und Texten hinzu.

  • Versand. Paketdienst und Versand-Software kosten je nach Volumen extra.
  • Verpackungsregister. Wer verpackte Ware an Privatkunden in Deutschland schickt, muss sich vor dem ersten Verkauf im Register LUCID der Zentralen Stelle Verpackungsregister eintragen und sich an einem dualen System beteiligen. Die Registrierung kostet nichts, die Systembeteiligung schon. Geregelt ist das seit dem 12. August 2026 im Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG). Es hat das Verpackungsgesetz abgelöst.
  • Rechtstexte. Planen Sie Budget für Erstellung und anwaltliche Prüfung ein. Pflicht sind ein Impressum nach § 5 DDG, eine Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO, die Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular nach Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB und Gesamtpreise nach § 3 PAngV. Verkaufen Sie an Verbraucher und besteht ein Widerrufsrecht, braucht Ihr Shop seit dem 19. Juni 2026 außerdem eine Widerrufsfunktion nach § 356a BGB. AGB sind freiwillig. Ohne sie gilt für jeden ungeregelten Punkt das Gesetz.
  • Produktdaten. Fotos und Beschreibungen für jeden Artikel sind viel Arbeit. Sie entscheiden aber mit, ob gekauft wird.

Rechnen Sie diese Posten und die Zahlungsgebühren in den Verkaufspreis ein. Bei 50 € Warenkorb und PayPal gehen allein rund 1,89 € je Bestellung an den Zahlungsanbieter, bevor Versand und Verpackung bezahlt sind.

Pflicht (Rechtsstand 28.09.2026)Wen es betrifftWo, und was es kostetFolge bei Verstoß
Registrierung im Verpackungsregister LUCID (§ 6 Abs. 1 VerpackDG) und Beteiligung an einem dualen System (§ 7 Abs. 1 VerpackDG), seit 12.08.2026 anstelle von § 9 VerpackGHersteller im Sinne der EU-Verpackungsverordnung (EU) 2025/40. Wer in Deutschland Ware verpackt und an Privatkunden verschickt, gehört in der Regel dazu, auch mit Versandkarton und FüllmaterialZentrale Stelle Verpackungsregister. Die Registrierung ist kostenfrei, die Systembeteiligung zahlen Sie an ein duales System. Bestehende Registrierungen nach dem alten Verpackungsgesetz gelten fort, die Daten müssen aber bis 12.11.2026 an das neue Recht angepasst werden (§ 68 Abs. 2 VerpackDG)Verbot, die Verpackungen bereitzustellen (§ 13 Abs. 1 VerpackDG). Bußgeld bis 100.000 € ohne Registrierung, bis 200.000 € ohne Systembeteiligung (§ 66 Abs. 3 VerpackDG)
Widerrufsfunktion im Shop (§ 356a BGB, seit 19.06.2026)jeder Shop, der Verträge mit Verbrauchern online schließt, soweit ein Widerrufsrecht bestehtUmsetzung im Shop. Eine während der Widerrufsfrist ständig erreichbare Schaltfläche „Vertrag widerrufen“, danach eine Bestätigung „Widerruf bestätigen“ und eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger§ 356a BGB nennt selbst keine Sanktion. Welche Folgen ein Fehlen hat, klären Sie am besten mit Ihrem Anwalt
Barrierefreier Shop. Das BFSG gilt für Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die nach dem 28.06.2025 für Verbraucher erbracht werden (§ 1 Abs. 3 Nr. 5 BFSG). Mehr dazu im Ratgeber BFSG und barrierefreie WebsitesShops, die an Verbraucher verkaufen. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme (§ 3 Abs. 3, § 2 Nr. 17 BFSG)Umsetzung im Shop selbst, also ein Aufwandsposten und keine GebührBußgeld bis 100.000 € (§ 37 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Nr. 8 BFSG)
Pflichtangaben in jedem Produktangebot (Art. 19 der Verordnung (EU) 2023/988, gilt seit 13.12.2024)jedes Fernabsatzangebot an Verbraucherje Artikel zu pflegen: Hersteller mit Postanschrift und E-Mail-Adresse, Angaben zur Identifizierung des Produkts samt Abbildung, Warn- und Sicherheitshinweise. Sitzt der Hersteller nicht in der EU, zusätzlich die verantwortliche Person in der EUDie Sanktionen legen die Mitgliedstaaten fest (Art. 44 der Verordnung)
Umsatzsteuer beim Verkauf an Verbraucher in anderen EU-Ländern (§ 3c UStG)Sie, sobald grenzüberschreitende Fernverkäufe und digitale Dienstleistungen zusammen 10.000 € im Vorjahr oder im laufenden Jahr übersteigen (§ 3c Abs. 4 UStG)Melden können Sie gebündelt über den One-Stop-Shop beim Bundeszentralamt für Steuern. Die Teilnahme ist freiwillig (§ 18j UStG). Ohne sie müssen Sie sich in jedem Zielland registrierenDer Ort der Lieferung verlagert sich ins Land des Kunden (§ 3c Abs. 1 UStG), dessen Umsatzsteuer fällt an
Registrierung vor dem ersten Inverkehrbringen für Elektrogeräte (§ 6 Abs. 1 ElektroG) und Batterien (§ 5 Abs. 1 BattDG)nur wenn Sie Elektro- oder Elektronikgeräte oder Batterien in Verkehr bringenstiftung elektro-altgeräte register. Gebühren nach der ElektroGBattDGGebVVertriebsverbot nach § 6 Abs. 2 ElektroG bzw. § 4 BattDG

Wie lange dauert es, einen Onlineshop zu erstellen?

Bei einem Shop, den eine Agentur baut, rechnen Sie mit drei bis acht Wochen bis zum Start. Mit dieser Spanne planen wir unsere Shop-Projekte, je nach Sortiment.

Ein Shop mit überschaubarem Sortiment liegt eher am unteren Ende. Viele Produkte, eigene Funktionen oder Schnittstellen schieben das Projekt nach oben. Die Zeit verteilt sich auf fünf Schritte.

  1. Plattform und Umfang festlegen. Hier fällt die Entscheidung zwischen Shopify, WooCommerce und Eigenentwicklung.
  2. Design und Aufbau. Startseite, Kategorien, Produktseite, Warenkorb.
  3. Produktdaten einpflegen. Texte, Bilder, Varianten, Preise und die Pflichtangaben je Artikel.
  4. Zahlung, Versand und Rechtliches. Konten bei den Zahlungsanbietern, Versandregeln, Verpackungsregister, Rechtstexte und Widerrufsfunktion.
  5. Testbestellungen und Start. Jede Zahlungsart einmal durchspielen, einen Widerruf auch.

Den größten Einfluss auf das Tempo haben Sie selbst. Liegen Produktdaten, Bilder und Texte früh und vollständig vor, geht es deutlich schneller. Fehlende Inhalte bremsen ein Projekt öfter als die Technik.

Wo lohnt sich das Budget am meisten?

Geben Sie das Geld zuerst für gute Produktfotos und Texte aus, dann für Besucher. Sonderfunktionen, die Shopify oder WooCommerce schon mitbringen, müssen Sie nicht neu programmieren lassen.

  • Klein starten. Beginnen Sie mit einem klaren Sortiment und erweitern Sie, wenn die ersten Bestellungen kommen.
  • Bilder und Texte. Ihr Kunde kann das Produkt nicht anfassen. Foto und Beschreibung ersetzen das, und hier zu sparen kostet Verkäufe.
  • Standard nutzen. Was es als bewährte App oder Erweiterung gibt, ist meist günstiger als eine eigene Programmierung.
  • Besucher einplanen. Rechnen Sie Budget für Suchmaschinenoptimierung oder Anzeigen ein, schon für die ersten Monate.

Was braucht ein Shop, damit er verkauft?

Ein Shop verkauft eher, wenn er auf dem Smartphone schnell lädt, Produkte klar zeigt, Gesamtpreis und Versandkosten offenlegt und einen kurzen Checkout mit den Zahlarten hat, die Ihre Kunden erwarten.

  • Schnelle Ladezeit auf dem Smartphone. Wie viele Ihrer Besucher mobil kommen, zeigt Ihre Statistik, den Stand Ihrer Seite misst der Ladezeit-Check.
  • Produktseiten mit guten Bildern, Preis und einer Beschreibung, die die Fragen der Kunden beantwortet.
  • Ein kurzer Checkout ohne unnötige Pflichtfelder.
  • Die Zahlarten, die Ihre Kunden erwarten, etwa PayPal, Karte und Rechnung oder Lastschrift.
  • Echte Bewertungen und Gütesiegel.
  • Vollständige Preis- und Versandangaben. Den Gesamtpreis verlangt § 3 PAngV, zusätzliche Fracht-, Liefer- und Versandkosten verlangt Art. 246a § 1 Abs. 1 Nr. 7 EGBGB.
  • Eine saubere Struktur aus Kategorien und Produktdaten, die Google lesen kann.
  • Anwaltlich geprüfte Pflichttexte, eine funktionierende Widerrufsfunktion und datenschutzkonforme Technik.

Jeder dieser Punkte kann den Anteil der Besucher erhöhen, die kaufen. Für eine Webseite ohne Shop nennt Ihnen der Website-Kosten-Rechner nach vier Fragen die passende Festpreis-Stufe.

Quellen

  1. 01Shopify Preise und Tarife (Deutschland)Shopify (offizielle Preisseite)
  2. 02Stripe Preise (Deutschland)Stripe (offizielle Preisseite)
  3. 03PayPal Händlergebühren (Deutschland)PayPal (offizielle Gebührenseite, Stand 07.09.2026)
  4. 04WooCommerce im offiziellen WordPress-Plugin-VerzeichnisWordPress.org (offizielles Plugin-Verzeichnis)
  5. 05§ 6 VerpackDG, RegistrierungBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  6. 06§ 66 VerpackDG, BußgeldvorschriftenBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  7. 07§ 68 VerpackDG, ÜbergangsvorschriftenBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  8. 08Alle Informationen zur Registrierung im Verpackungsregister LUCIDZentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)
  9. 09§ 356a BGB, Elektronische Widerrufsfunktion bei FernabsatzverträgenBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  10. 10Widerrufsbutton ab Juni 2026: Online-Verträge einfacher widerrufenVerbraucherzentrale Bundesverband (verbraucherzentrale.de)
  11. 11Art. 246a § 1 EGBGB, Informationspflichten bei FernabsatzverträgenBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  12. 12§ 3 PAngV, Pflicht zur Angabe des GesamtpreisesBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  13. 13§ 1 BFSG, Zweck und AnwendungsbereichBundesministerium der Justiz / juris (gesetze-im-internet.de)
  14. 14Fragen und Antworten zur Allgemeinen EU-Produktsicherheitsverordnung (VO (EU) 2023/988)Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)

Häufige Fragen

Was kostet ein Onlineshop bei einer Agentur?+
Einen belastbaren Durchschnittspreis gibt es nicht, dafür unterscheiden sich Shops zu stark. Den Preis bestimmen Sortiment, Varianten und die Anbindungen an Zahlung, Versand und Warenwirtschaft. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn sie einen Festpreis für einen schriftlich beschriebenen Umfang nennen und die laufenden Kosten getrennt ausweisen.
Was sollte im Angebot einer Onlineshop-Agentur stehen?+
Ein Festpreis und darunter der Umfang, den er abdeckt. Dazu gehören die Plattform, wie viele Produkte und Varianten die Agentur anlegt, welche Zahlungsarten, Versanddienste und Systeme sie anbindet und bis wann der Shop starten soll. Die laufenden Kosten für Abo, Hosting, Wartung und Zahlungen sollten getrennt beziffert sein. Steht nur ein Stundensatz oder eine Spanne im Angebot, wissen Sie vorher nicht, was der Shop am Ende kostet.
Was kostet ein Onlineshop 2026?+
Laufend kostet ein Shopify-Shop in den Tarifen Basic, Grow und Advanced 27 bis 384 € im Monat, je nach Tarif und Zahlweise. WooCommerce ist als Plugin kostenlos, dafür zahlen Sie Hosting und Wartung. Dazu kommen Zahlungsgebühren, bei PayPal zum Beispiel 2,99 % plus 0,39 € je Inlandszahlung. Die Einrichtung hängt von Sortiment, Varianten und Anbindungen ab, einen belastbaren Pauschalbetrag gibt es dafür nicht.
Shopify oder WooCommerce: Was ist günstiger?+
In den reinen Gebühren für Kartenzahlungen aus dem EWR ist WooCommerce mit Stripe günstiger, Shopify nimmt Ihnen dafür Hosting und Wartung ab. Bei 100 Kartenzahlungen zu je 50 € kommen Shopify Basic im Monatsabo mit Shopify Payments auf 171 € im Monat und WooCommerce mit Stripe auf 100 € Gebühren plus Hosting und Wartung. Den Ausschlag geben Ihre Hosting- und Wartungskosten und die Zahlungsarten Ihrer Kunden.
Welche laufenden Kosten hat ein Onlineshop?+
Laufend zahlen Sie für Plattform-Abo oder Hosting, Domain, Wartung, die Gebühren der Zahlungsanbieter und Marketing. Bei Shopify ist das Hosting im Abo enthalten. Bei WooCommerce kommen Hosting und Updates hinzu, die Sie selbst oder ein Dienstleister übernehmen.
Wie lange dauert es, einen Onlineshop zu erstellen?+
Bei einem Shop, den eine Agentur baut, rechnen Sie mit drei bis acht Wochen bis zum Start. Mit dieser Spanne planen wir Shop-Projekte je nach Sortiment. Ein kleines Sortiment liegt am unteren Ende, viele Produkte, Varianten oder Schnittstellen am oberen. Einen Baukasten-Shop, den Sie selbst befüllen, können Sie auch schneller online bringen. In jedem Fall hilft es, wenn Produktdaten, Bilder und Texte schon vorbereitet sind.
Muss sich ein Onlineshop im Verpackungsregister anmelden?+
Ja, wenn er verpackte Ware an Privatkunden in Deutschland verschickt und damit Hersteller im Sinne der EU-Verpackungsverordnung ist. Seit dem 12. August 2026 gilt dafür das VerpackDG. Die Registrierung bei LUCID ist kostenfrei, für Verpackungen, die beim Privatkunden landen, kommt die kostenpflichtige Beteiligung an einem dualen System hinzu. Ohne Registrierung dürfen Sie die Verpackungen nicht bereitstellen. Wer schon nach dem alten Verpackungsgesetz registriert war, muss seine Daten bis 12. November 2026 an das neue Recht anpassen.

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Erkan Arifi

Erkan Arifi

Autor

Gründer & Inhaber, Arifi Media Solutions

Erkan Arifi ist Webdesigner und Webentwickler aus Auenwald im Rems-Murr-Kreis. Mit seiner Agentur Arifi Media Solutions unterstützt er Unternehmen in der Region Stuttgart dabei, mit modernen Webseiten und datengetriebener Suchmaschinenoptimierung online sichtbar zu werden. Seine Spezialgebiete sind Next.js-Entwicklung, Performance-Optimierung und Local SEO.

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