Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an
Das ist keine Ausrede, sondern die Wahrheit. Eine Webseite für einen Friseurladen hat andere Anforderungen als ein B2B-Portal mit Kundenlogin. Trotzdem können wir grobe Preisstufen benennen.
Stufe 1: 500–2.000 Euro (Baukasten & Templates)
Wix, Squarespace oder ein vorgefertigtes WordPress-Theme. Sie bekommen eine funktionale Seite, die aber aussieht wie tausend andere. Für ein Hobby oder einen Nebenerwerb ist das okay. Für ein Unternehmen, das Vertrauen aufbauen will, reicht es nicht.
Stufe 2: 2.500–5.000 Euro (Individuelles Design)
Hier beginnt professionelles Webdesign. Sie bekommen ein eigenes Layout, das zu Ihrer Marke passt. Responsiv, SEO-Grundlagen, ein CMS zum Selbstpflegen. Das ist die richtige Stufe für die meisten kleinen Unternehmen und Handwerksbetriebe.
Stufe 3: 5.000–15.000 Euro (Strategie + Technik)
In dieser Stufe ist die Webseite kein Kostenpunkt mehr, sondern eine Investition. Sie bekommen strategische Beratung, individuelle Funktionen (Konfiguratoren, Buchungssysteme, Kundenportale), SEO-Strategie und Performance-Optimierung. Für KMU mit ernsthaften Wachstumszielen.
Stufe 4: 15.000+ Euro (Enterprise & E-Commerce)
Große Onlineshops, mehrsprachige Plattformen, komplexe Schnittstellen. Hier geht es um individuelle Softwareentwicklung, nicht nur um Webdesign.
Unser Rat
Fragen Sie sich nicht "Was kostet eine Webseite?", sondern "Was kostet es mich, KEINE professionelle Webseite zu haben?". Wenn ein einziger Neukunde pro Monat mehr kommt, hat sich die Investition oft in 3–6 Monaten bezahlt gemacht.